23. Februar 2021

Status quo: Marktparität von PV und Onshore-Wind in Europa – Update 2021

Im Jahr 2020 ist das Interesse an förderungsfreien EE-Projekten und Power Purchase Agreements (PPA) in europäischen Märkten trotz Coronapandemie hoch. Insgesamt wurden rund 12 GW an Wind und PV-Projekten außerhalb von Fördersystemen angekündigt. Dabei müssen Chancen und Risiken einer entsprechenden Investition bzw. eines Vertragsabschlusses sorgfältig abgewogen werden. Tiefergehende Analysen dazu zeigen wir auch dieses Jahr wieder in unserem Market Parity Report.

Hierfür ist die Betrachtung des aktuellen wie zu erwartenden Stromgroßhandelspreisniveaus und insbesondere des Niveaus der technologiespezifischen Marktwerte im Verhältnis zu den Vollkosten (LCOE) relevant. Neben einer Einschätzung zukünftiger Kannibalisierungseffekte infolge zunehmender EE-Durchdringung und damit einhergehender Reduktion von absoluten Marktwerten sind u.a. Technologie- und Wetterrisiken, aber auch mögliche Chancen bei der individuellen Bewertung zu berücksichtigen.

Geringe Strompreise im Großhandel und folglich niedrigere Marktwerte von PV und Onshore Wind wurden im vergangenen Jahr u. a. durch pandemiebedingte Nachfrageeffekte sowie ein allgemein geringes Gaspreisniveau verursacht. Die zugrundeliegenden Faktoren haben sich bereits im 2. Halbjahr 2020 zum Teil sehr deutlich erholt. Gehandelte Futures in den Terminmärkten für Strom bestärken die Aussicht auf eine kurzfristige Erholung der Strompreise und damit Marktwerte auf vorpandemischem Niveau.

In Kombination mit weiterhin sinkenden technologiespezifischen Vollkosten (LCOE) ist deshalb eine steigende Anzahl an europäischen Märkten attraktiv für EE-Projekte außerhalb von Förderregimen sowie PPAs.

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