Seit 2021 unterliegt der Europäische Emissionshandel (ETS) einem hohen Preisdruck und erreichte im Februar 2022 Rekordpreise von über 96 €/t, mit entsprechender Rückwirkung auf die Strommärkte und das Strompreisniveau. Zeitgleich werden in den Europäischen Institutionen umfassende Gesetzesvorhaben im Rahmen des 2021 angekündigten Green Deals verhandelt. Der zentrale Baustein im Green Deal ist die Emissionsminderung durch eine verschärfte Ausgestaltung des ETS.
Im unserem enerviews+ stellen wir Ihnen den vom 22. Juni bestätigten Vorschlag zur Ausgestaltung des ETS im Europaparlament vor und analysieren mögliche Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des ETS.
Bis heute haben die historischen Überschüsse an Zertifikaten (TNAC) seit der Finanzkrise starke Auswirkungen auf die Preisbildung im ETS. Im Fokus der Analyse stehen die Überschüsse als eine entscheidende Größe zur Bewertung der künftigen Wirkweisen und Maßnahmen zur Ausgestaltung des ETS. Eine Mengenprojektion basierend auf dem am 22. Juni bestätigten Vorschlag im Europaparlament, erlaubt im Vergleich zur bisherigen Ausgestaltung eine Abschätzung des Preisdrucks für die Zukunft.
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