PV + Windenergieanlagen zur Eigenbedarfsdeckung

Die Stromgestehungskosten neuer Wind- und PV-Erzeugungsanlagen sind nicht zuletzt durch das Ausschreibungsregime in den letzten Jahren rapide gesunken. Gleichzeitig haben sich die Endkundenstrompreise für die Industrie seit 2000 nahezu verdreifacht. In dieser Gemengelage erscheint eine – teilweise – Deckung des Eigenverbrauchs durch ortsnahe EE-Anlagen immer attraktiver.

Doch Vorsicht ist geboten, denn nur wer alle Regelungen zu Umlagen, Abgaben und Steuern beachtet, kann daraus einen funktionierenden Business-Case erstellen. Gemeinsam zeigen enervis und die Kanzlei von Bredow Valentin Herz in einem neuen Workshop, wie es geht.

SCHWERPUNKT

PV-Anlagen auf dem Dach oder eine Windenergieanlage auf der freien Fläche neben dem Werksgelände – diese oder ähnliche Überlegungen hat schon so mancher Projektentwickler oder Gewerbetreibender angestellt. Doch neben den offensichtlichen Vorteilen der Substitution von teurem und grauem Strom aus dem Netz durch günstigen, grünen EE-Strom aus der eigenen Anlage warten, auch Herausforderungen. So werden nicht automatisch alle Strompreisbestandteile des verdrängten Netzbezuges substituiert, sondern bestimmte Umlagen bleiben teilweise bestehen. Auch kann sich durch Eigenversorgung die verbleibende Bezugsstruktur des Verbrauchers ändern, was zu negativen Auswirkungen etwa auf die Netzentgelte führen kann. Daneben lauern rechtliche Ungewissheiten in Bezug auf die Versorgerrolle, den Status von Werksnetzen, die Auswirkungen von Einspeisemanagement und nicht zuletzt den Anlagenstandort.

PROGRAMM *

10.00 Uhr Beginn der Veranstaltung

Block I: Überblick der Konzepte

  • Entwicklung der EEG-Vergütungssätze, Stromgestehungskosten
    neuer PV- und Windenergieanlagen sowie der Endkundenstrompreise für Gewerbe und Industrie
  • Energiewirtschaftliche Einordnung des Eigenverbrauchs
  • Grundsätzliche Voraussetzungen an Anlagen und Stromverbrauchern
  • Möglichkeiten zum Einsatz von Stromspeichern


Block II: Rechtliche Bewertung der Eigenversorgung

  • Abgaben, Umlagen und Steuern – Wo ist eine Befreiung möglich?
  • Einfluss des Anlagenstandorts
  • Betreiberpflichten (technische Einrichtungen, EVUPflichten, Meldepflichten
  • Überspeisung oder Abregelung: Vergütung, EinsMan, Sonstiges
  • Welche Pachtkonzepte sind möglich?
  • Rechtliche Einordnung von Stromspeichern zur Steigerung des Eigenverbrauchs


Block III: Fallbeispiele

Bewertung und Optimierung der Wirtschaftlichkeit

  • Jeweils ein Fallbeispiel PV und (Klein)-Wind
  • Berechnung der „anzulegenden Vergütungshöhe“ aus verdrängtem Strombezug und Vergütung für Überspeisung abzgl. möglicher Zusatzkosten
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Einsparungen imVergleich zum Netzbezug
  • Wirtschaftlichkeit von PV-Speicher-Kombisysteen


16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

* Änderungen am Programm und den Referenten sind vorbehalten

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