Studie zur Quantifizierung negativer Preise und §51-Verluste

Negative Preise im Stromgroßhandel haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Durch §51 EEG 2017 hat dies direkten Einfluss auf die Erlöse von Windparks und größeren PV-Projekten, denn treten negative Strompreise ≥ 6 Stunden auf, so entfällt die Marktprämie.

Die Entwicklung negativer Preise und der korrespondierenden Ertragsverluste quantifiziert enervis regelmäßig in Form einer §51-Studie. Diese bietet eine fundierte energiewirtschaftliche Bewertungsgrundlage für Investoren, Banken und Projektierer mit langem Vorschauzeitraum.

NUTZEN UND ERGEBNISSE

METHODIK DER STUDIE
Für die Modellierung der §51-Studie wird das europäische Strommarktmodell von enervis eingesetzt. Es werden mehrere Szenarien untersucht, die einen Korridor abbilden. Weiterhin werden die Ertragsverluste beispielhafter Windprojekte dargestellt.

ERGEBNISSE

  • Anzahl negativer Stundenpreise und 6-h-Blöcke im Day-Ahead-Markt (Anzahl/a)
  • Aufgrund §51 nicht vergütete Stromerzeugung des Onshore-Wind-Portfolios Deutschland (%/a)
  • Jährliche Ertragsverluste für beispielhafte Windprojekte an unterschiedlichen Standorten in Deutschland
  • Ertragsverluste durch marktgetriebene Abregelungen bei Investitionen ohne Förderung

Die §51-Studie umfasst rund 100 Seiten, auf denen die Annahmen und Ergebnisse dokumentiert sind. Die Studieninhalte werden grafisch dargestellt und ergänzend dazu textlich erläutert. Die quantitativen Kernergebnisse werden zusätzlich als Exceltabelle übermittelt.

NUTZEN
Die enervis §51-Studie ist eine anerkannte Grundlage für die vorausschauende Projektbewertung, die u.a. auch von vielen Banken genutzt wird. Die Studie unterstützt Sie somit nicht nur in der internen Bewertung, sondern auch bei der Kommunikation mit Projektpartnern.