Langfristige Stromabsatzverträge: Green PPAs

Gestiegene Strompreise und sinkende Stromgestehungskosten aus EE-Projekten führen zu einem großen Interesse an Power Purchase Agreements (PPA): zum einen für EE-Projekte im Weiterbetrieb (vor allem Onshore-Wind in Deutschland) und zum anderen als zukünftige Erlösalternativen zu einem Ausschreibungssystem im Rahmen von strommarktbasierten Merchant-Investitionen. Europaweit spielen PPAs bereits eine wichtige Rolle für Windenergie und Photovoltaik – in Deutschland kommt nun ebenfalls Bewegung ins Spiel.

Wir zeigen auf, wie diese Entwicklungen einzuordnen sind und welche Bewertungen Stromproduzenten und Stromabnehmer in diesem Umfeld durchführen müssen. Für die wirtschaftliche Bewertung eines PPA ist ein umfassendes Verständnis der beteiligten Marktakteure und der Großhandelspreisentwicklung als Benchmark notwendig. Unser Beratungsangebot erstreckt sich dabei von Corporate PPAs über Utility PPAs zu virtuellen/finanziellen und physischen Lieferverträgen. Ausgangspunkt für die Bewertung jedweden Langsfristvertrages ist eine Strommarktmodellierung mit dem europäischen Strommarktmodell von enervis. Neben der Analyse der reinen Strompreisentwicklung sind im Rahmen eines PPAs weitere Punkte zu regeln, welche die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Vertragspartner definieren. Diese umfassen u.a. die Zuordung von Mengenrisiken und technischen Risiken, die auf einer individuellen projekt- und vertragsspezifischen Betrachtung fußen.

Mit dem enervis PPA-Bewertungstool bilden wir die Wirkungsweisen individueller PPA Preisklauseln aus Sicht von Stromproduzent und Offtaker ab und quantifizieren alle damit verbundenen Chancen und Risiken. So lässt sich ein „Fair PPA Value“ bestimmen, der die Grundlage eines nachhaltigen PPAs darstellt.