Auktionen Wind + PV

Der Marktzugang im Wind- und PV-Sektor erfordert seit 2017 die Teilnahme an Ausschreibungen. Das bedeutet: es gibt für die Projektplanung und -bewertung keinen gesetzlich vorgegebenen Vergütungssatz mehr. Projektentwickler, Investoren und Finanzierer müssen selbst eine belastbare Markt- und Wettbewerbseinschätzung entwickeln, um die folgenden Kernfragen zu beantworten:

Wie viel Kapazität wird wo und wann zugebaut werden und an den Auktionsrunden teilnehmen? Hierfür ist eine Analyse der Angebotssituation in hoher regionaler und zeitlicher Auflösung notwendig. Die Zeithorizonte der Analysen reichen von der kurzfristigen Vorausschau zur Bewertung der nächsten Auktionsrunde über die Mittelfristperspektive (Kapazitäten im Genehmigungsverfahren) bis zu langfristigen Potenzialanalysen.

 

Welcher Preis (Gebots- und Vergütungshöhe) ergibt sich unter Berücksichtigung der Angebots- und Nachfragesituation in zukünftigen Auktionsrunden?
Hierfür ist z. B. eine auf Projektspezifika basierende Berechnung von Gebots- und Vergütungshöhen unter Beachtung der Standortgüten nach Referenzertragsmodell notwendig.

Wie ist die Wettbewerbssituation für das eigene Projekt oder Portfolio und was sind erfolgsversprechende Gebotsstrategien?

Für die Beantwortung dieser strategisch und betriebswirtschaftlich wichtigen Frage bietet enervis mit seinen Auktionsstudien sowie dem Auktionsmodell für Wind an Land detaillierte Analysetools. Darüber hinaus analysieren und quantifizieren wir die Offshore-Wind-Ausschreibungen, PV Ausschreibungen, gemeinsamen Ausschreibungen für Wind und PV, grenzüberschreitende Ausschreibungen für Wind und PV sowie die Innovationsausschreibungen.