Studie zur Entwicklung negativer Strompreise und Erlösausfall durch § 51 EEG – Update 2020

Der Entfall der EEG-Marktprämie bei negativen Strompreisblöcken nach § 51 EEG 2017 stellt ein Erlösrisiko für Windprojekte dar und erfordert eine energiewirtschaftliche Bewertung. Ebenso betreffen negative Preise als solche die zukünftige Erlössituation von Projekten im Weiterbetrieb, sowie Neubauprojekte ohne Marktprämie.

Mit dem kontinuierlichen Update der Studie zur Entwicklung negativer Strompreise und dem Erlösausfall nach § 51, stellt enervis Projektierern, Investoren und Banken eine fundierte Bewertungsgrundlage zur Verfügung. Die Studie liefert für zwei Marktszenarien eine jahresscharfe Quantifizierung negativer Preise und der daraus resultierenden § 51-Erlösausfälle für Onshore-Wind bis zum Jahr 2045.

KERNERGEBNISSE DER STUDIE § 51 BIS 2045

  • Anzahl negativer Stundenpreise pro Jahr
  • Anzahl negativer § 51-Stunden pro Jahr
  • Nicht vergüteter Ertragsanteil durch § 51 (in § 51-Stunden liegende Stromerzeugung des deutschen Onshore-Windportfolios in %/a)
  • In negativen Preisstunden liegende Erzeugung des deutschen Onshore-Windportfolios (%/a)
  • Beispielprojekte: nicht vergüteter Ertrag für beispielhafte Wind-Projekte an unterschiedlichen Standorten in Deutschland (%/a)
  • Analyse historischer Häufigkeit und Struktur negativer Strompreise im Day-Ahead-Markt

Hintergrund der § 51-Studie

Nach § 51 EEG 2017 entfällt die Marktprämie für Stunden, in denen am Day-Ahead-Strommarkt negative Preise für mindestens sechs Stunden in Folge herrschen. Negative Preise und § 51-Fälle haben historisch deutlich zugenommen. Seit 2015 traten jedes Jahr rund 50 bis 90 Stunden unter § 51 auf, was je nach Standort 2-4% der mittleren Jahreserzeugung einer WEA entspricht.

Der damit einhergehende Erlösausfall betrifft alle Windenergieanlagen ab 3 MW Leistung mit Inbetriebnahme seit dem 01.01.2016. Es ist daher für alle betroffenen Anlagen im Rahmen der Projektentwicklung und -finanzierung, sowie bei Projekttransaktionen für die gesamte EEG-Vergütungslaufzeit von 20 Jahren, zu bewerten. Die § 51-Studie von enervis schafft die Basis für eine quantifizierte Risikobewertung dieser Fälle. Sie wird bereits seit dem Jahr 2015 angeboten und regelmäßig an die neuesten energiewirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen angepasst. Das Update 2019 berücksichtigt beispielsweise den mittlerweile beschlossenen Kohleausstieg sowie die Marktentwicklungen für Brennstoffe und CO₂.

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