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Case Studies

Jede Arbeit spricht für sich.


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Unsere Referenzen sind Zeichen von Vertrauen. Die zum Teil langjährigen Beziehungen zu unseren Mandanten sind für uns Beleg dafür, dass wir unsere Arbeit bislang gut gemacht haben.

 

Lernen Sie unsere Arbeit besser kennen.

Anhand einiger Fallbeispiele geben wir hier Einblick in unser Leistungsspektrum. Sollte ein von Ihnen gesuchtes Themengebiet nicht dabei sein, sprechen Sie uns einfach an.

Kraftwerksbewertung / Kraftwerkseinsatzoptimierung / Beschaffungsstrategien

Kunde

Europäische Energieversorger mit eigener Erzeugung 

Aufgabe

Der Erzeugungsmarkt hat sich in Europa mit der Liberalisierung stark verändert. Insbesondere führen neue Marktregeln, neu gebildete Marktplätze (Terminmarkt, Spotmarkt, Regelenergiemarkt, Intradaymarkt) oder die Veränderungen, die beispielsweise mit dem starken Zubau der Erneuerbaren einhergehen dazu, dass die Bewertung geplanter oder bestehender Erzeugungseinheiten zunehmend komplexer geworden ist.

Wir wurden durch verschiedene in- und ausländische Energieversorger beauftragt, Analysen zur Bewertung bestehender oder geplanter Erzeugungseinheiten (analog auch Bezugsverträge) durchzuführen. Im Rahmen der Analysen ging es um verschiedenste Erzeugungstechnologien (z. B. KWK, GuD, Steinkohle, Pumpspeicherwerke).

Vorgehen und eingesetzte Modelle

Die energiewirtschaftliche Bewertung basiert auf einer langfristigen Markt- und Preismodellierung, die mit dem von uns entwickelten Marktmodell enervis Market Power (eMP) durchgeführt wird. Hierzu wird das Modell mit verschiedenen Prämissensets für unterschiedliche Marktszenarien, beispielsweise Brennstoffpreisen, dem Zubau erneuerbarer Energien, aber auch veränderten Marktdesigns, gespeist. Aufbauend auf den Marktszenarien werden mit Hilfe des Marktmodells alle für den Strommarkt relevanten Preisentwicklungen ermittelt: Spotpreise, Intradaypreise, Regelenergiepreise (differenziert nach Regelenergieprodukten sowie Leistungs- und Arbeitspreisen). Die Bewertung anhand verschiedener Marktszenarien erfolgt, da es im Kern darum geht, ein Risikoprofil für langfristige Investitionen herauszuarbeiten.

Im Anschluss an die Marktsimulation erfolgt schließlich, die eigentliche Bewertung des Projektes (z. B. Kraftwerkes). Auf der Basis des individuellen Anlagenkonzeptes, welches z. B. BHKWs, Wärmespeicher und GuDs enthalten kann, erfolgt schließlich die Bewertung durch eine simultane Einsatzoptimierung über alle Anlagen des zu untersuchenden Anlagenkonzepts. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der z. B. abzudeckenden Fernwärmenachfrage und ggf. der Netzlast (zur Vermeidung von Netznutzungsentgelten). Die Einsatzoptimierung berücksichtigt dabei Spot-, Intraday- und Regelenergiemarkt.

Anschließend erfolgt auf der Grundlage der zuvor beschriebenen Analysen, eine umfangreiche Wirtschaftlichkeitsrechnung für das zu untersuchende Anlagenkonzept.

Ergebnisse

Auf Basis der durchgeführten Analysen wurden schließlich Investitionsentscheidungen für unterschiedlichste Kraftwerksprojekte in Europa getroffen.

Entwicklung eines neuen Strommarktdesigns (Energiewende)

Kunde

Verband kommunaler Unternehmen, VKU

Aufgabenstellung

Die deutsche Politik hat 2011 die »Energiewende« beschlossen. Mit der Folge, dass sich die energiewirtschaftlichen Leitplanken für die Entwicklung des Energiesystems in den kommenden Jahrzehnten massiv ändern.

Vor dem Hintergrund der beschlossenen Energiewende sind erhebliche Investitionen erforderlich – nicht nur in EE, sondern auch in flexibel einsetzbare Kraftwerke und KWK-Anlagen, in Speicherkapazitäten und neue Speichertechnologien, in den Aus- und Umbau der Netzinfrastrukturen sowie in die Erschließung von Energieeinsparpotenzialen über die gesamte Verwendungskette.

In Bezug auf das Energiemarktdesign ist dabei die folgende Frage zu beantworten:

Wie müssen das Energiemarktdesign und die aus ihm resultierenden Anreizstrukturen langfristig verändert werden, damit die gesellschaftlichen Ziele innerhalb eines diversifizierten und wettbewerblich organisierten Marktumfeldes kosteneffizient erreichbar sind?

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, die sich daraus für Energieversorgungsunternehmen (EVU) über alle Wertschöpfungsstufen hinweg ergeben, hat der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) uns beauftragt, herauszuarbeiten, wie die marktlichen Mechanismen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Energie- und insbesondere der Elektrizitätsversorgung weiterentwickelt werden müssen, um die gesetzten Ziele langfristig zu realisieren.
Neben der (energie-)politischen Zielerreichung spielt dabei auch eine Rolle, wie energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle – unter anderem die der kommunalen Unternehmen und Stadtwerke – auch in Zukunft nachhaltig gestaltet werden können. 

Vorgehen und eingesetzte Modelle

In Umsetzung dieser Aufgabenstellung haben wir ein integriertes Energiemarktdesign (iEMD) abgeleitet, welches die Realisierung der energiepolitischen und gesellschaftlichen Ziele sicherstellt.

Der Fokus des Gutachtens liegt dabei auf den langfristig notwendigen Entwicklungen zur Realisierung der von der Bundesregierung und der EU für das Jahr 2050 formulierten Ziele. Das Gutachten entwickelt dafür einerseits einen Vorschlag zur Ausgestaltung der notwendigen (Markt-) Mechanismen, und stützt sich andererseits auf umfangreiche energiewirtschaftliche Modelle und Szenarioberechnungen, die u. a. zur Ableitung des Handlungsbedarfs genutzt werden.

Bei der Ableitung eines zukunftsfähigen Marktdesigns wird im Gutachten insbesondere berücksichtigt, dass die momentan weitgehend getrennten Bereiche (»Marktplätze« bzw. »Transfermechanismen«) für 1. konventionelle Erzeugung und Speicher, 2. erneuerbare Erzeugung und 3. Energienetze in der Realität der Energiemärkte enge systemtechnische und wirtschaftliche Wechselwirkungen aufweisen, die sich in den Anreizstrukturen des aktuellen Energiemarktdesigns nicht oder nur unzureichend widerspiegeln. Diese Wechselwirkungen gilt es zielgerichtet in das iEMD einzubinden. 

Ergebnisse

Entwicklung eines, in der Energiewirtschaft und Politik anerkannten und diskutierten, integrierten Marktdesignvorschlages. Dieser ist unter den Begriffen VKU-Modell oder iEMD weitgehend in der Fachwelt bekannt.  Ferner haben sich verschiedene andere Interessengruppen, wie der BDEW oder EFET ebenfalls hinter diesen Vorschlag gestellt. 

Entwicklung einer Beschaffungsstrategie für Gas

Kunde

Regionales Gasversorgungsunternehmen mit ca. 1,5 TWh Gasbedarf

Aufgabe

Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit für seine Kunden Gas überwiegend in Vollversorgungsverträgen mit Laufzeiten von ein bis zwei Jahren beschafft. Im Zuge der Entwicklung der Handelsmärkte für Gas und der gestiegenen Wettbewerbsintensität auf nahezu allen Lieferstufen sollte das bisherige Beschaffungsmodell auf den Prüfstand gestellt werden. Es sollte analysiert werden, in welchem Umfang und in welchen Phasen der Aufbau einer eigenständig strukturierten Beschaffung für Erdgas notwendig und wirtschaftlich sinnvoll ist. Außerdem sollte abgleitet werden, welche Voraussetzungen im Unternehmen für die strukturierte Beschaffung zu schaffen sind und welche Personalplanung und Kosten damit verbunden sind.

Vorgehen und eingesetzte Modelle:

Zunächst haben wir die vorhandene Unternehmensstruktur und die Absatzstruktur und die Absatzplanung des Unternehmens untersucht. Unterschiedliche Kundengruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich der Gaslieferprodukte und insbesondere hinsichtlich der Preisbildung und Preisbindung.
Ausgehend davon wurden Anforderungen an die Beschaffung definiert. Es wurde ein Grobkonzept für alle notwendigen Prozesse rund um eine marktgerechte Beschaffung entwickelt. In diesem Grobkonzept wurden bestehende personelle und IT-Strukturen berücksichtigt, so dass der zusätzliche Aufwand sichtbar gemacht werden konnte. Es erfolgte eine kritische Diskussion von Kosten und Nutzen der Einführung einer strukturierten Beschaffung innerhalb des Unternehmens und im Aufsichtsrat. Diese Diskussion wurde durch uns strukturiert. Unter Einsatz des Risikobewertungsmodells Riskmod konnten Vor- und Nachteile einer strukturierten Beschaffung bestmöglich monetarisiert werden.

Ergebnisse

Es wurde die Entscheidung getroffen, im Unternehmen die Vorrausetzungen für eine strukturierte Beschaffung von Gas zu schaffen. Gleichzeitig sollte der Grad der Umsetzung aber von der preislichen Attraktivität der Gaslieferangebote abhängig gemacht werden. Die durch enervis durchgeführten Gasausschreibungen hatten dann gezeigt, dass bei der gegenwärtigen Wettbewerbsintensität eine Tranchenbeschaffung zunächst der voll strukturierten Beschaffung vorzuziehen ist.

Entwicklung einer Vermarktungsstrategie für einen Gasspeicher

Kunde

Gashandelsunternehmen mit einem langfristigen Speichernutzungsvertrag

Aufgabe

Der Speichermarkt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Insbesondere haben sich die Einsatzmöglichkeiten für Gasspeicher sehr dynamisch entwickelt. Die Ertragsmöglichkeiten an den einzelnen Märkten (Terminmarkt, Spotmarkt, Regelenergiemarkt, Lastflusszusagen etc.) haben sich innerhalb von kurzer Zeit wesentlich verändert. Deshalb muss eine einmal definierte Einsatz- und Vermarktungsstrategie regelmäßig dahingehend überprüft werden, ob sie im aktuellen Marktumfeld noch den höchsten Ertrag verspricht.
Wir wurden durch einen Gashändler beauftragt, eine Analyse der Einsatz- und Vermarktungsoptionen für den langfristig angemieteten Speicher durchzuführen und einen Vorschlag für eine Strategie im neuen Speicherjahr zu entwickeln.

Vorgehen und eingesetzte Modelle

Zunächst haben wir eine Analyse der Ergebnisse von Speicherauktionen durchgeführt. Daraus wurde abgleitet, in welchem Umfang extrinsischer und intrinsischer Speicherwert bei der Marktpreisbildung eine Rolle spielen. Es wurde ferner abgeleitet, ob in Vermarktungen an Dritte möglicherweise höhere Erlöse erzielbar sind als bei einer Nutzung im Rahmen einer eigenen Handelsstrategie. Für diese Analysen wurde die Speicherwertungssoftware Trimod eingesetzt. Die Erfolgsfaktoren und die Wertbeiträge unterschiedlicher Einsatzstrategien wurden herausgearbeitet.

Ergebnisse

Es hat sich gezeigt, dass insbesondere in einem Umfeld mit eher niedrigen Sommer-Winter-Spreads eine spotmarktbasierte Einsatzstrategie einer terminmarktbasierten Einsatzstrategie vorzuziehen ist. Zur Begrenzung der Risiken einer spotmarktbasierten Einsatzstrategie wurde eine Absicherung am Terminmarkt über Delta-Hedges vorgeschlagen. Zur Begrenzung des Aufwandes und zur Reduzierung der Kosten des Handels wurde eine Strategie mit einem monatlichen Abgleich der Hedgepositionen empfohlen.

Due Diligence im Zuge des Erwerbs eines schlüsselfertigen Windparks (share deal)

Kunde

Mittelgroßes Stadtwerk

Aufgabe

Due Diligence im Zuge des Erwerbs eines schlüsselfertigen Windparks (share deal).
Dem Stadtwerk wurde von einem Projektentwickler ein schlüsselfertiges Windparkprojekt angeboten. Aufgabe von enervis war es, das Projekt umfänglich zu prüfen und im Ergebnis anhand von Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf Basis der Projektspezifikationen und der Expertise von enervis einen angemessenen Kaufpreis abzuleiten. In diesem Rahmen waren mögliche Deal Breaker sowie zu verhandelnde Punkte zu benennen und das Stadtwerk bei den Verhandlungen mit dem Projektanbieter zu unterstützen.

Vorgehen und eingesetzte Modelle

Das Projekt wurde in einem zweistufigen Verfahren umgesetzt, um die Inhalte und damit die Kosten einer Prüfung dem Stand der Verhandlungen (d.h. der Wahrscheinlichkeit, einen Zuschlag zu erhalten) anzupassen und damit das Kostenrisiko für den Auftraggeber zu begrenzen.

In Stufe 1 wurde auf Basis einer ersten Sichtung und Analyse der Projektdaten ein unverbindlicher Kaufpreis respektive Kaufpreisbereich ermittelt. Erst nach Konsens mit dem Verkäufer über den in der ersten Stufe ermittelten indikativen Preis wurden in Stufe 2 dann die detaillierte Projektprüfung und Due Diligence durchgeführt.

Gegenstand der Prüfung waren insbesondere Projektverträge, BImSchG-Genehmigung mit Auflagen, Plausibilisierung der Gutachten, Prüfung der »Windrechte«, Schall- und Schattenprognosen sowie die Umsetzung in Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Kaufpreisbestimmung bzw. Verhandlungspositionierung.

Für die Kaufpreisverhandlung wurde das Wirtschaftlichkeitsmodell von enervis eingesetzt, mit welchem mittels der Darstellung von Renditeverläufen über einer Variation des Kaufpreises – auch innerhalb einer laufenden Verhandlung – rasch eine Verhandlungsposition bestimmt werden kann und die Auswirkungen auf die Rendite ersichtlich werden. Dadurch konnte das Stadtwerk dem Projektanbieter eine hohe Kompetenz als auch nachhaltiges Interesse an dem Projekt vermitteln und war durch die Zuarbeit von enervis jederzeit kurzfristig sprachfähig. 

Ergebnisse

Die Ergebnisse und die Empfehlungen wurden in einem Bericht zusammengefasst, dabei Deal Breaker, wesentliche Verhandlungspunkte und Vorbehalte benannt, bei denen es im Wesentlichen um die Behebung von Schnittstellenproblemen zwischen den Verträgen und Leistungsanpassungen sowie eine realistische Kosten- und Erlösbewertung ging. Ergänzt wurden die Aktivitäten von enervis durch die Zusammenarbeit mit technischen Sachverständigen und Rechtsanwälten. Dabei hat sich gezeigt, dass eine detaillierte Projektprüfung notwendig ist, um:

  • einen Kaufpreis zu erzielen, der den Renditevorstellungen unter realistischen Bedingungen (Erlöse und Kosten) entspricht und nicht auf zu optimistischen Annahmen beruht, und
  • bei dem der Investor keine versteckten Projektrisiken übernimmt.
  • Das Projekt wurde mit dem Vorbehalt der zu klärenden Punkte zum Erwerb empfohlen. Die Transaktion wurde im Sinne des Auftraggebers erfolgreich abgeschlossen. 

Unterstützung bei der Eigenentwicklung eines Windparkprojektes

Kunde

Mittelgroßes Stadtwerk

Aufgabe

Das Stadtwerk hat das Ziel, regional in einen kleineren Windpark zu investieren und diesen zu betreiben. Der Erwerb eines schlüsselfertigen Projektes kam nicht in Frage. Daher war das Ziel, einen eigenen Windpark zu entwickeln, obwohl intern kein windspezifisches Know-How vorhanden war. Aus diesen Gründen unterstützte enervis das Stadtwerk als unabhängiges Beratungsunternehmen bei der eigenen Projektenwicklung. Wesentliche Aufgabe war es zu Beginn, geeignete Flächen zu identifizieren, das Stadtwerk bei deren Sicherung zu unterstützen, die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen sowie dann die Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner für das Genehmigungsverfahren bis zur Umsetzung mit auszugestalten.

Vorgehen und eingesetzte Modelle

Das Projekt wurde in einem dreistufigen Verfahren umgesetzt.

  • Weißflächenanalyse und Machbarkeitsstudie
  • Pachtkonzepte und Unterstützung bei der Flächensicherung
  • Anforderungskatalog an Kooperationspartner und Unterstützung der Verhandlungen

In Stufe 1 hat enervis eine »Weißflächenanalyse« durchgeführt vor dem Hintergrund, dass grundsätzlich neue Windvorrangflächen in einem neu zu gestaltenden Regionalplan aufgenommen werden sollten. Dazu wurden gemäß planerischer Rahmenbedingungen (bestehender Regionalplan, Flächennutzungspläne, Bauleitpläne) und entsprechender Abstandskriterien (u.a. Naturschutz, Infrastruktur) mit Einsatz von rechnergestützten Planungstools geeignete Flächen identifiziert, die nicht zuletzt aufgrund unserer Empfehlung die Möglichkeit für ein größeres Windparkprojekt boten. Für diese resultierende Flächenauswahl hat enervis Aufstellkonzepte für WEA mit gängiger Anlagengröße im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft und optimiert. Dazu wurden auch Schall- und Schattenwurfprognosen sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt. Im Ergebnis konnte dem Stadtwerk ein optimiertes Aufstellungskonzept für den Windpark übergeben werden, das bereits auf die wesentlichen Restriktionen (Schallemissionen und Schattenwurf) geprüft war.

Aufbauend auf der Machbarkeitsstudie hat enervis in der 2. Stufe ein Pachtkonzept und ein Konzept zur Verteilung der Nutzungsentgelte erarbeitet sowie den Auftraggeber bei der Flächenakquisition unterstützt, u.a. in Form von Eigentümerversammlungen.

Nach erfolgreicher Flächensicherung ist die Grobplanung durch enervis detaillierter ausgearbeitet worden, so dass schließlich ein Planungsstand erreicht wurde, mit dem die Genehmigungsphase eingeleitet werden konnte. Dabei hat enervis darauf hingewirkt, dass eine Projektgröße erzielt wurde, bei der aufgrund der Investitionsgröße nicht nur die Einbindung eines Projektpartners sinnvoll, sondern bei der das Interesse an einem Eintritt in die Projektgesellschaft für einen solchen Partner auch wirtschaftlich äußerst interessant waren.

Für diesen Prozess (Stufe 3) der Partnersondierung und des Eintritts hat enervis einen umfangreichen Datenraum erstellt, auf dessen Basis der zuvor bereits geschaffene Projektwert bestimmt werden konnte, sowie die Leistungsanforderungen und die Bewertungskriterien für den Partner definiert. Als letzter Schritt hat enervis schließlich den Verhandlungsprozess zur Auswahl und Kontrahierung des strategischen Partners des Stadtwerkes begleitet und zum Abschluss gebracht.

Ergebnisse

Ohne Erfahrungen im Windenergiebereich zu besitzen, hat unser Mandant mehrere Ziele erreichen können:

  • Es wurde die Grundlage für ein großes regionales Windparkprojekt geschaffen, so dass in das Genehmigungsverfahren eingestiegen werden konnte.
  • Die Projektgröße, die über die ursprüngliche Vorstellung hinaus ging, ermöglichte es dem Stadtwerk, einen im Windenergiebereich erfahrenen Projektpartner zu gewinnen, der nicht nur die weiteren Planungsleistungen (Genehmigungsverfahren und Realisierung) übernimmt, sondern auch im Zuge des Projekteintritts den geschaffenen Projektwert entsprechend finanziell honoriert.
  • Damit wurde die eigene Projektentwicklung für das Stadtwerk wirtschaftlich erfolgreich gestaltet. 

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